Pressemitteilungen

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  • Zwei adulte Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata) auf einem Kartoffelblatt. Die Tiere sind ca. 1cm groß und stechen mit ihren deutlich sichtbaren gelb‑schwarzen Längsstreifen und einer rundlichen Körperform hervor.
    © Fraunhofer IME | Eileen Knorr

    Der Klimawandel und die intensive Landwirtschaft begünstigen die Ausbreitung von Schadinsekten. Gleichzeitig geraten herkömmliche Insektizide aufgrund von Umwelt- und Gesundheitsrisiken sowie zunehmender Resistenzen unter Druck. Mit Calantha® (Wirkstoff: Ledprona) hat GreenLight Biosciences 2023 in den USA die Zulassung für das weltweit erste RNAi-Spray erhalten. Eine aktuelle Studie von GreenLight Biosciences, dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME (Abteilung Bioressourcen) und der Justus-Liebig-Universität Gießen erläutert den Wirkmechanismus. Das Spray schaltet gezielt ein lebenswichtiges Gen im Kartoffelkäfer aus und löst darüber hinaus einen bisher nicht beschriebenen sekundären Effekt aus, der zu einer tödlichen Anreicherung von Proteinen im Körper des Insekts führt. Die Studie belegt die Spezifität der dsRNA und identifiziert die durch die Herunterregulierung verursachte nachfolgende Proteasom-Fehlfunktion als Wirkmechanismus von Ledprona.

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  • Mikroorganismen und heimische Roh- und Reststoffe statt Erdöl / 2026

    Biotenside: Eine nachhaltige Alternative für Reinigungs- und Körperpflegemittel

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 07. Januar 2026

    Aufgereinigte Produktmuster für Anwendungstests: getrocknetes Cellobioselipid (CL) als weißes Pulver und Mannosylerythritollipid (MEL)
    © Fraunhofer IGB

    Eine Alternative zu chemisch synthetisierten Tensiden in Spülmittel, Haushaltsreiniger oder Duschgel sind mikrobielle Biotenside. Nach vielen Jahren intensiver Forschung und Entwicklung stellt das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB nun Muster hochreiner Glykolipid-Biotenside bereit – vielseitig einsetzbar, biologisch abbaubar und hergestellt aus heimischen nachwachsenden Roh- und Reststoffen. Die Optimierung der Biotenside wurde auch im Rahmen des Projekts »Allianz Biotenside« erforscht. Die strategische Allianz von Partnern aus Forschung und Industrie präsentiert ihre Ergebnisse auf einer Abschlusskonferenz am 4. Februar 2026 in Stuttgart.

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  • Vom Textilabfall zum Biokunststoff. Machbar?

    Gemeinsame Pressemitteilung von Fraunhofer IAP und Beneficial Design Institute / 25. November 2025

    Die Machbarkeitsstudie zeigt, dass sich textile Reststoffe in hochwertige, biologisch abbaubare Kunststoffe umwandeln lassen.
    © Beneficial Design Institute GmbH

    Textilabfälle können künftig als wertvolle Rohstoffquelle für nachhaltige Kunststoffe dienen - das zeigt die gemeinsame Machbarkeitsstudie TexPHB des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP, der Beneficial Design Institute GmbH und der matterr GmbH. Auf einem Netzwerktreffen am 25. November 2025 in der Staatskanzlei Potsdam wird die Studie nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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  • Begrüßung durch die Projektkoordinatoren Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg (Direktor für Transfer bei Fraunhofer UMSICHT, r.) und Dr. Markus Oles.
    © Fraunhofer UMSICHT

    Am 19. November fand in Düsseldorf sowie virtuell die 8. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie im Rahmen des Verbundprojektes Carbon2Chem® statt. Rund 170 Teilnehmende aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Verbänden kamen zusammen, um sowohl die Fortschritte des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekts als auch nächste Schritte auf dem Weg zu einer klimaneutralen Industrie zu diskutieren. Der Fokus lag dabei auf Carbon Capture and Utilization (CCU).

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  • An Vermeulen (Director Pack4Food), Prof. Andrea Büttner (Fraunhofer-Gesellschaft), Ministerpräsident Matthias Diependaele, Inge Arents (Managing Director Flanders’ FOOD) und Nadia Lapage (Generaldirektorin Fevia Flanders) nach der offiziellen Unterzeichnung des Memorandum of Understandings (v.l.n.r.).
    © Fraunhofer / Markus Jürgens

    Der flämische Ministerpräsident, Matthias Diependaele, sowie Vertreter führender Branchenverbände und Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel, Verpackung, Maschinenbau, Chemie, Holz und Textil informierten sich am Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV über technologische Neuheiten in den Bereichen Lebensmittelentwicklung, Verpackung und Recycling. Der Besuch bildete den Abschluss einer mehrtägigen Delegationsreise durch Bayern und unterstrich die wachsende Bedeutung internationaler Partnerschaften für eine nachhaltige und krisenresistente Industrie in Europa.

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  • Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreicht symbolischen Förderscheck / 2025

    Fraunhofer IGB erhält rund drei Millionen Euro Förderung für Aufbau eines Biofabrikationszentrums

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 14. November 2025

    Übergabe des symbolischen Förderschecks zum Aufbau eines Biofabrikationszentrums in Stuttgart. V. l.: Prof. Dr. Steffen Rupp (stv. Institutsleiter Fraunhofer IGB), Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Prof. Dr. Petra Kluger (Institutsleiterin Fraunhofer IGB)
    © Fraunhofer IGB

    Die Herstellung komplexer biologischer Produkte und Gewebe ist wegweisend für die Biomedizin, etwa beim Ersatz erkrankter Gewebe oder als Alternative zum Tierversuch, aber auch für die biotechnologische Produktion von kultiviertem Fleisch. Das Land Baden-Württemberg und die EU investieren in die Ausstattung am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, um den Aufbau eines Zentrums für Biofabrikation in Stuttgart zu unterstützen.

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  • Durch den gezielten Einsatz von Licht und Plasmen können chemische Reaktionen bei deutlich niedrigeren Temperaturen und Drücken ablaufen.
    © Fraunhofer UMSICHT/Mike Henning

    Das Potenzial der licht- und plasmainduzierten Katalyse für Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Souveränität ist enorm: Die Technologie verspricht Durchbrüche für die Chemie- und Pharmaindustrie sowie Recycling- und Energiewirtschaft. Zu diesem Schluss kommen Fraunhofer-Forschende der Verbünde »Light & Surfaces«, »Materials« und »Ressourcentechnologien und Bioökonomie« – darunter UMSICHT-Wissenschaftler Dr. Tim Nitsche. Nachzulesen sind ihre Erkenntnisse im Positionspapier »Licht- und plasmainduzierte Katalyse«.

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  • Matthias Kammel verantwortet bei Carbon2Chem® das Teilprojekt »Methanol« und leitet den Innovationshub thyssenkrupp Carbon2Chem.

    Innovative Verfahren zur Methanol-Synthese aus industriellen kohlenstoffhaltigen Gasströmen der Industrie optimieren – so lautet die Zielsetzung des Carbon2Chem®-Teilprojekts »Methanol«. Im Fokus stehen dabei die Arbeitspakete »Rohgase & Nutzungsoptionen«, »Gastrennung & Reinigung«, »Methanol-Synthese« und »Methanol-Downstream«. Wie die gewonnenen Erkenntnisse am Ende zu einer umfassenden Synthesestrategie zusammengeführt und in die Praxis übertragen werden, haben wir Matthias Kammel gefragt. Er leitet sowohl das Teilprojekt als auch den Innovationshub thyssenkrupp Carbon2Chem.

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  • Studie / 2025

    Mit gebrauchten IT-Geräten Treibhausgase reduzieren

    Pressemitteilung  / 29. Oktober 2025

    Wie nachhaltig ist der Einsatz gebrauchter IT-Geräte?
    © Fraunhofer UMSICHT

    Fraunhofer UMSICHT untersuchte für Interzero, wie nachhaltig der Einsatz gebrauchter IT-Geräte ist. Die Ergebnisse zeigen: Erhalten Smartphones, Tablet- & Co. ein zweites Leben, lassen sich bis zu 37 Prozent Treibhausgase einsparen.

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  • © Fraunhofer IME | Lena J. Freund

    In der dritten Ausschreibungsrunde des Innovationswettbewerbs »GreenEconomy.IN.NRW« hieß es vom Begutachtungsausschuss Daumen hoch für das Projekt »SEASON – Slow Release von Biostimulanzien aus Saatgut-Beschichtungen«. Heute fand das Kick-off Treffen des dreijährigen Verbundprojekts am Fraunhofer IME statt. Verbundpartner sind Deutsche Saatveredelung AG und Humintech GmbH, die Koordination übernimmt das Fraunhofer IME.

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