Pressemitteilungen

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  • Dekarbonisierung in der Industrie / 2026

    Trocknung mit überhitztem Wasserdampf – strombasiert und energieeffizient

    Fraunhofer Forschung Kompakt / 03. August 2026

    Mit Heißdampf lassen sich viele verschiedene Produkte wie Kalk, Stroh, Couscous oder Insektenlarven energieeffizient und schonend trocknen.
    © Fraunhofer IGB

    Industrielle Trocknungsprozesse sind energieintensiv und klimaschädlich, da die Luft durch fossile Energien erhitzt wird. Mit einem neuen Ansatz dekarbonisieren Forschende am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Zusammenarbeit mit Industriepartnern den Prozess: Statt Heißluft verwenden sie überhitzten Wasserdampf. Kombiniert mit einer Wärmepumpe und einer smarten Steuerung, spart das Heißdampftrocknungsverfahren deutlich Energie und vermeidet den Einsatz von Erdgas.

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  • © Jake Gard | unsplash

    Eine im Rahmen des abgeschlossenen EU-Projekts PhotoBoost – koordiniert vom Fraunhofer IME – entwickelte Innovation wurde auf der „Innovation Radar“-Plattform der Europäischen Kommission vorgestellt. Für die Innovation „Mehrstufige biotechnologische Neugestaltung der Photosynthese zur Steigerung von Ertrag und Biomasse unter den Bedingungen des Klimawandels“ nennt die Plattform die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) als Key Innovator und würdigt damit ihren maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung dieser bahnbrechenden Technologie.

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  • Dr. Lena Hochrein entwickelt mit der BMFTR-Nachwuchsgruppe TAILOR der Universität Potsdam maßgeschneiderte Hefen. Das Team um Professor Ruben R. Rosencrantz am Fraunhofer IAP sorgt für das Scale-up der Bioprozesse.
    © Ali Tafazoli Yazdi

    Mit Hefen Grundbausteine für eine wettbewerbsfähige, ressourceneffiziente Industrie erzeugen und unabhängig von fossilen Rohstoffen werden: Dafür bündeln das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP im Potsdam Science Park und die BMFTR-Nachwuchsgruppe TAILOR der Universität Potsdam seit März 2026 ihre Kompetenzen. Gemeinsam bieten sie Unternehmen, die ihre Prozesse nachhaltiger ausrichten wollen, eine durchgängige Entwicklungskette von der Stammentwicklung über die Bioprozessoptimierung bis zur Skalierung für industrielle Anwendungen und Anwendungstests.

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  • Neue Möglichkeiten der datengetriebenen Produktentwicklung eröffnet die Direktinjektionsanalyse – eine Technologie, die molekulare Veränderungen in Produkten in Echtzeit sichtbar macht. Vom 14.-16. Oktober 2026 werden technologische Entwicklungen und Anwendungsbeispiele auf dem internationalen Symposium »DIFFA26 Direct Injection Food Flavour Analytics« im Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising vorgestellt. Fach- und Führungskräfte aus der Produktentwicklung, Qualitätssicherung oder Prozessoptimierung erfahren, wie sie ihre Prozesse für Lebensmittel, Verpackungen, Konsumgüter und andere Anwendungen beschleunigen können.

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  • Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationsförderung / 2026

    Förderbescheid übergeben: Wissenschaftsminister Willingmann besucht Fraunhofer CBP

    Pressemitteilung / 16. Juli 2026

    Übergabe des Förderbescheids am Fraunhofer CBP in Leuna. V. l.: Sandra Torkler, Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann, Prof. Dr. Petra Kluger und Dr. Christine Rasche
    © Fraunhofer IGB

    Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, besuchte Prof. Dr. Armin Willingmann, Wissenschaftsminister Sachsen-Anhalts, im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna. Im Gepäck hatte er EU-Fördermittel aus dem »Just Transition Fund«. Diese werden in die Forschungsinfrastruktur des Fraunhofer CBP investiert, um Leuna zu einem Nukleus für chemisch-biotechnologische Innovationen zu machen und damit die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der mitteldeutschen Chemieindustrie zu stärken.

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  • © Tetiana Bykovets | Unsplash

    Das vom Fraunhofer IME koordiniert Horizon-Europe-Projekt »COCO-AI« kombiniert künstliche Intelligenz und pflanzliche Zellkultur, um eine skalierbare Plattform für die Herstellung hochwertiger natürlicher Inhaltsstoffe ohne landwirtschaftliche Anbauflächen zu entwickeln. Am Beispiel von Kakao soll das Projekt Europas Bioökonomie stärken und die Abhängigkeit von klimabedingt anfälligen Agrarlieferketten verringern.

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  • © Adobe Stock | pisan

    Die Fraunhofer-Verbünde »Ressourcentechnologien und Bioökonomie (VRB)« und »Gesundheit« veröffentlichen ihre neue Fraunhofer-Roadmap Biotechnologie. Sie zeigt auf, wie biotechnologische Innovationen dazu beitragen können, die Transformation hin zu einer nachhaltigen, resilienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft zu beschleunigen und den Forschungs- und Industriestandort Deutschland langfristig zu stärken. Damit greift die Fraunhofer-Roadmap die Ziele der Hightech-Agenda für Deutschland auf, die Biotechnologie als Schlüsseltechnologie für Innovation, nachhaltiges Wachstum und technologische Souveränität in den Mittelpunkt stellt.

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  • Geotextilien aus Rezyklaten: GREEN zeigt den Weg in die Industrie

    Pressemitteilung / Fraunhofer CCPE / 07. Juli 2026

    Vom Rezyklat zu Fasern und Vliesen: Upcycling von post-consumer Abfällen
    © Fraunhofer CCPE

    Für die Industrie eröffnen Rezyklate neue Wege in der Geotextilproduktion. Im Projekt GREEN zeigt das Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE, dass sich Polypropylen (PP)-, Polyethylenterephthalat (PET)- und High-Density-Polyethylen (HDPE)-Rezyklate zu Vliesen, Fasern und Membranen verarbeiten lassen, die industrielle Anforderungen erfüllen. Damit entstehen Optionen für den Einsatz in bestehenden Produktions-linien und neue Wertschöpfungsketten im Geotextilmarkt.

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  • Skalierung der Herstellung von modifizierter Gelatine / 2026

    Maßgeschneiderte funktionalisierte Gelatine – reproduzierbar hergestellt

    Pressemitteilung / 18. Juni 2026

    Im 1-Liter-Reaktor können in einem Ansatz 100 Gramm modifizierte Gelatine reproduzierbar und mit absolut konsistenter Qualität hergestellt werden.
    © Fraunhofer IGB

    Gelatine ist ein vielseitig einsetzbares natürliches Material. Um seine Eigenschaften gezielt an die Anforderungen unterschiedlicher Anwendungen in Medizin, Diagnostik und Kosmetik anzupassen, hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB eine Toolbox für chemische Funktionalisierungen entwickelt. Mithilfe automatisierter Prozesse können die Modifikationen nun unter definierten Bedingungen skaliert und reproduzierbare Qualitäten modifizierter Gelatine im Gramm- bis hin zum Kilogramm-Maßstab für Bemusterungen hergestellt werden.

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  • Keratin – Ein multifunktionaler Füllstoff für Beschichtungen

    Gemeinsame Pressemitteilung von Fraunhofer IAP und Fraunhofer IPA  / 17. Juni 2026

    Aus gereinigten Hühnerfedern werden über mehrere Zwischenschritte Keratin-Mikropartikel hergestellt, die dann als funktionelle Füllstoffe in Beschichtungen eingesetzt werden können.
    © Fraunhofer IPA / Foto: Rainer Bez

    Ein kostengünstiger und multifunktionaler Füllstoff für Lacke und Beschichtungen könnte künftig aus Hühnerfedern gewonnen werden: Keratin. Forschende zweier Fraunhofer-Institute haben mit dem Protein vielversprechende Ergebnisse erzielt.

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