Pressemitteilungen

zurück
  • Symbolische Grafik FlexCycle Projekt
    © FlexCycle

    Das automatisierte Recycling von flexiblen Materialien wie Textilien, Kabeln und Brennstoffzellenmembranen aus Batterien stellt die moderne Abfallwirtschaft vor große Herausforderungen. Das neue europäische Forschungsprojekt »FlexCycle« setzt auf die Entwicklung innovativer Robotik- und KI-Lösungen. Mit einem Budget von 7,5 Millionen Euro und 12 Partnern aus sechs Ländern verfolgt das Projekt das Ziel, Recyclingprozesse für die Wiederverwertung flexibler Materialien industrietauglich zu machen. In den kommenden vier Jahren sollen autonome Systeme entwickelt werden, die in der Lage sind, komplexe Strukturen wie Kleidungsstücke, elektrische Kabel und Batterien zu demontieren und wertvolle Komponenten zurückzugewinnen.

    mehr Info
  • Kreislaufwirtschaft – Papierverpackungen besser recyceln / 2026

    Papierverpackungen ohne Klebstoffe verschließen

    Pressemitteilung / 02. März 2026

    Prozess zum fremdstofffreien Fügen einer lasermodifizierten Papierbahn
    © Fraunhofer IVV

    Papierverpackungen bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber ihren Pendants aus Kunststoff: Sie zeichnen sich durch eine hohe Recyclingquote, geringere CO₂-Emissionen und niedrigere Entsorgungskosten aus. Allerdings lassen sie sich bislang nicht ohne zusätzliche Klebstoffe oder Kunststoffschichten verschließen – ein Nachteil für Herstellungs- und Recyclingprozesse. Im Projekt PAPURE entwickeln vier Fraunhofer-Institute ein laserbasiertes Verfahren, das komplett klebstofffreie Papierverpackungen ermöglicht.

    mehr Info
  • Auszeichnung / 2026

    IGB-Wissenschaftler Dr. Mirko Sonntag mit Hanse-Promotionspreis 2026 ausgezeichnet

    Pressemitteilung / 26. Februar 2026

    (v. li.) Prof. Dr. Rolf Dembinski (Klinikum Bremen-Mitte), Dr. rer. nat. Mirko Sonntag (Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB), Sabrina Dübon (CytoSorbents Europe GmbH). Prof. Dr. Dorothee Bremerich (Klinikum Lippe gGmbH)
    © M3B GmbH/Jan Rathke

    Im Rahmen seiner Promotion forschte Dr. Mirko Sonntag an innovativen DNA-basierten Methoden zur Sepsis-Diagnostik. Für diese Arbeit erhielt er am 12. Februar 2026 den Hanse-Promotionspreis des Wissenschaftlichen Vereins zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin. Mit dieser Auszeichnung werden herausragende Promotionsarbeiten aus dem Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin honoriert.

    mehr Info
  • Zuschnitt Bodenprobe
    © UBA | Lea Müller – y social media

    Prof. Dr. Christoph Schäfers, Institutsleiter des Fraunhofer IME, hat ein Experten-Statement zu einer Publikation zum Thema "Einfluss von Pestizidrückständen auf Bodenlebewesen in land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen an über 350 Standorte in der EU", die am 28.01.2026 in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde, gegeben. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf Ackerflächen, Wiesen und Weiden beeinflussen nicht nur die Biodiversität von Insekten und Vögeln negativ, sondern wirken sich auch auf die biologische Vielfalt von Bodenorganismen aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam, das Bodenproben aus 26 Ländern der Europäischen Union untersucht hat.

    mehr Info
  • Zwei adulte Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata) auf einem Kartoffelblatt. Die Tiere sind ca. 1cm groß und stechen mit ihren deutlich sichtbaren gelb‑schwarzen Längsstreifen und einer rundlichen Körperform hervor.
    © Fraunhofer IME | Eileen Knorr

    Der Klimawandel und die intensive Landwirtschaft begünstigen die Ausbreitung von Schadinsekten. Gleichzeitig geraten herkömmliche Insektizide aufgrund von Umwelt- und Gesundheitsrisiken sowie zunehmender Resistenzen unter Druck. Mit Calantha® (Wirkstoff: Ledprona) hat GreenLight Biosciences 2023 in den USA die Zulassung für das weltweit erste RNAi-Spray erhalten. Eine aktuelle Studie von GreenLight Biosciences, dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME (Abteilung Bioressourcen) und der Justus-Liebig-Universität Gießen erläutert den Wirkmechanismus. Das Spray schaltet gezielt ein lebenswichtiges Gen im Kartoffelkäfer aus und löst darüber hinaus einen bisher nicht beschriebenen sekundären Effekt aus, der zu einer tödlichen Anreicherung von Proteinen im Körper des Insekts führt. Die Studie belegt die Spezifität der dsRNA und identifiziert die durch die Herunterregulierung verursachte nachfolgende Proteasom-Fehlfunktion als Wirkmechanismus von Ledprona.

    mehr Info
  • Mikroorganismen und heimische Roh- und Reststoffe statt Erdöl / 2026

    Biotenside: Eine nachhaltige Alternative für Reinigungs- und Körperpflegemittel

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 07. Januar 2026

    Aufgereinigte Produktmuster für Anwendungstests: getrocknetes Cellobioselipid (CL) als weißes Pulver und Mannosylerythritollipid (MEL)
    © Fraunhofer IGB

    Eine Alternative zu chemisch synthetisierten Tensiden in Spülmittel, Haushaltsreiniger oder Duschgel sind mikrobielle Biotenside. Nach vielen Jahren intensiver Forschung und Entwicklung stellt das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB nun Muster hochreiner Glykolipid-Biotenside bereit – vielseitig einsetzbar, biologisch abbaubar und hergestellt aus heimischen nachwachsenden Roh- und Reststoffen. Die Optimierung der Biotenside wurde auch im Rahmen des Projekts »Allianz Biotenside« erforscht. Die strategische Allianz von Partnern aus Forschung und Industrie präsentiert ihre Ergebnisse auf einer Abschlusskonferenz am 4. Februar 2026 in Stuttgart.

    mehr Info
  • Vom Textilabfall zum Biokunststoff. Machbar?

    Gemeinsame Pressemitteilung von Fraunhofer IAP und Beneficial Design Institute / 25. November 2025

    Die Machbarkeitsstudie zeigt, dass sich textile Reststoffe in hochwertige, biologisch abbaubare Kunststoffe umwandeln lassen.
    © Beneficial Design Institute GmbH

    Textilabfälle können künftig als wertvolle Rohstoffquelle für nachhaltige Kunststoffe dienen - das zeigt die gemeinsame Machbarkeitsstudie TexPHB des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP, der Beneficial Design Institute GmbH und der matterr GmbH. Auf einem Netzwerktreffen am 25. November 2025 in der Staatskanzlei Potsdam wird die Studie nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

    mehr Info
  • Begrüßung durch die Projektkoordinatoren Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg (Direktor für Transfer bei Fraunhofer UMSICHT, r.) und Dr. Markus Oles.
    © Fraunhofer UMSICHT

    Am 19. November fand in Düsseldorf sowie virtuell die 8. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie im Rahmen des Verbundprojektes Carbon2Chem® statt. Rund 170 Teilnehmende aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Verbänden kamen zusammen, um sowohl die Fortschritte des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekts als auch nächste Schritte auf dem Weg zu einer klimaneutralen Industrie zu diskutieren. Der Fokus lag dabei auf Carbon Capture and Utilization (CCU).

    mehr Info
  • An Vermeulen (Director Pack4Food), Prof. Andrea Büttner (Fraunhofer-Gesellschaft), Ministerpräsident Matthias Diependaele, Inge Arents (Managing Director Flanders’ FOOD) und Nadia Lapage (Generaldirektorin Fevia Flanders) nach der offiziellen Unterzeichnung des Memorandum of Understandings (v.l.n.r.).
    © Fraunhofer / Markus Jürgens

    Der flämische Ministerpräsident, Matthias Diependaele, sowie Vertreter führender Branchenverbände und Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel, Verpackung, Maschinenbau, Chemie, Holz und Textil informierten sich am Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV über technologische Neuheiten in den Bereichen Lebensmittelentwicklung, Verpackung und Recycling. Der Besuch bildete den Abschluss einer mehrtägigen Delegationsreise durch Bayern und unterstrich die wachsende Bedeutung internationaler Partnerschaften für eine nachhaltige und krisenresistente Industrie in Europa.

    mehr Info
  • Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreicht symbolischen Förderscheck / 2025

    Fraunhofer IGB erhält rund drei Millionen Euro Förderung für Aufbau eines Biofabrikationszentrums

    Fraunhofer IGB Presseinformation / 14. November 2025

    Übergabe des symbolischen Förderschecks zum Aufbau eines Biofabrikationszentrums in Stuttgart. V. l.: Prof. Dr. Steffen Rupp (stv. Institutsleiter Fraunhofer IGB), Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Prof. Dr. Petra Kluger (Institutsleiterin Fraunhofer IGB)
    © Fraunhofer IGB

    Die Herstellung komplexer biologischer Produkte und Gewebe ist wegweisend für die Biomedizin, etwa beim Ersatz erkrankter Gewebe oder als Alternative zum Tierversuch, aber auch für die biotechnologische Produktion von kultiviertem Fleisch. Das Land Baden-Württemberg und die EU investieren in die Ausstattung am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, um den Aufbau eines Zentrums für Biofabrikation in Stuttgart zu unterstützen.

    mehr Info