Pressemitteilungen

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  • © Sandy Ravaloniaina | Unsplash

    Das Projekt BIOCRAFT, Crafting System Resilience – from a Holistic Biotech Approach to Smart Crops and Efficient Biomanufacturing, startet in diesem Monat als EIC-Pathfinder-Projekt im Rahmen des Programms EIC Pathfinder von Horizon Europe, dem zentralen Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union. Das vierjährige Vorhaben bringt führende Forschungseinrichtungen, Technologieanbieter und Akteure aus der Landwirtschaft aus ganz Europa zusammen. Ziel ist es, klimaresiliente Kartoffel- und Reissorten zu entwickeln und innovative pflanzenbasierte Biomanufacturing-Lösungen voranzutreiben, um die Nachhaltigkeit, Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Agrar- und Ernährungssektors zu stärken.

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  • Fakuma 2026 | 12.-16. Oktober 2026 | TecPart-Gemeinschaftsstand, Halle A5 / Stand 5104 / 2026

    Materiallösungen für eine kreislauffähige Kunststoffindustrie

    Pressemitteilung / 06. Oktober 2026

    rPET-Granulate: Am Fraunhofer IAP wird Terephthalsäure aus PET zurückgewonnen, um daraus neue Polymere für Flaschen, Fasern und Folien herzustellen. Die gelblichen bis grauen Farbtöne sind auf das recycelte Ausgangsmaterial zurückzuführen. Durch gezielte Additivierung lässt sich die Farbe bis hin zu farblosem Material steuern.
    © Fraunhofer IAP / Romina Schönefeld

    Wie lassen sich fossile Rohstoffe ersetzen, Kunststoffabfälle als Rohstoff nutzen, Eigenschaftsprofile erweitern und neue Materialien zuverlässig in bestehende Produktionsprozesse integrieren? Auf der Fakuma 2026 zeigt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP Entwicklungen zu recycling- und kreislauffähigen Kunststoffen, chemischem Recycling, funktionalen Polymeren und nachhaltigen Carbonfasern. Erstmals stellt das Institut als neues Mitglied von TecPart (Verband Technische Kunststoff-Produkte e. V.) im Rahmen des Verbandsauftritts aus.

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  • Interview zur EmpCo-Richtlinie / 2026

    Weniger Greenwashing und mehr Klarheit zu Umweltversprechen

    Pressemitteilung / 25. September 2026

    Die »EmpCo-Richtlinie« tritt am 27. September in Kraft.
    © Fraunhofer UMSICHT/AI generated

    Die neue EU-Richtlinie »Empowering Consumers for the Green Transition« – kurz EmpCo – tritt ab dem 27. September 2026 in Kraft. Ziel ist es, irreführende Aussagen zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten von Produkten oder Dienstleistungen zu vermeiden. Verbraucher*innen sollen so vor Greenwashing geschützt werden. Die neuen Vorgaben der EU gelten für alle Unternehmen egal welcher Größe. Fraunhofer UMSICHT bietet mit ISO-konformen Ökobilanzierungen (LCA, EPD) die Möglichkeit, Produkte, Prozesse oder Unternehmen entlang ihrer Wertschöpfungsketten auf ihre ökologischen Aspekte zu prüfen. Dr. Markus Hiebel, Abteilung Sustainability Management and Participation gibt eine kurze Einschätzung zur neuen Richtlinie.

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  • Spatenstich für neuen Fraunhofer-Forschungsbau am Hafen Straubing-Sand (v.l.n.r.): Andreas Kopp (Brunner Architekten Ingenieure GmbH), Christina Böhm (Abteilung Forschungsbau der Fraunhofer-Gesellschaft), Andreas Löffert (Geschäftsführer Hafen Straubing-Sand GmbH), Adalbert Hösl (Bürgermeister Aiterhofen), Dr. Arne Roth (Bereichsleiter Innovative Syntheseverfahren am Fraunhofer IGB), Tobias Beck (Landrat für den Landkreis Straubing-Bogen), Hubert Aiwanger (Wirtschaftsminister des Freistaats Bayern), Dr. Michael Hofer (Standortleiter Straubing des Fraunhofer IGB), Prof. Dr. Volker Sieber (TUM, Fraunhofer IGB), Markus Pannermayr (Oberbürgermeister Straubing), Josef Zellmeier (MdL, Stimmkreis Straubing), Thomas Ramrath (Leiter des Fraunhofer-Direktorats Forschungsinfrastrukturen und Klimamanagement).
    © Fraunhofer IGB

    Der Wissenschaftsstandort Straubing expandiert: Am Donau-Hafen Sand entsteht ein neues Forschungsgebäude des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Spätestens ab 2028 wird vor Ort – unter anderem – die Herstellung von nachhaltigen Kraftstoffen erforscht. Am 24. September 2026 erfolgte in Anwesenheit des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger der Spatenstich.

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  • Dekarbonisierung in der Industrie / 2026

    Trocknung mit überhitztem Wasserdampf – strombasiert und energieeffizient

    Fraunhofer Forschung Kompakt / 03. August 2026

    Mit Heißdampf lassen sich viele verschiedene Produkte wie Kalk, Stroh, Couscous oder Insektenlarven energieeffizient und schonend trocknen.
    © Fraunhofer IGB

    Industrielle Trocknungsprozesse sind energieintensiv und klimaschädlich, da die Luft durch fossile Energien erhitzt wird. Mit einem neuen Ansatz dekarbonisieren Forschende am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Zusammenarbeit mit Industriepartnern den Prozess: Statt Heißluft verwenden sie überhitzten Wasserdampf. Kombiniert mit einer Wärmepumpe und einer smarten Steuerung, spart das Heißdampftrocknungsverfahren deutlich Energie und vermeidet den Einsatz von Erdgas.

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  • © Jake Gard | unsplash

    Eine im Rahmen des abgeschlossenen EU-Projekts PhotoBoost – koordiniert vom Fraunhofer IME – entwickelte Innovation wurde auf der „Innovation Radar“-Plattform der Europäischen Kommission vorgestellt. Für die Innovation „Mehrstufige biotechnologische Neugestaltung der Photosynthese zur Steigerung von Ertrag und Biomasse unter den Bedingungen des Klimawandels“ nennt die Plattform die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) als Key Innovator und würdigt damit ihren maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung dieser bahnbrechenden Technologie.

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  • Dr. Lena Hochrein entwickelt mit der BMFTR-Nachwuchsgruppe TAILOR der Universität Potsdam maßgeschneiderte Hefen. Das Team um Professor Ruben R. Rosencrantz am Fraunhofer IAP sorgt für das Scale-up der Bioprozesse.
    © Ali Tafazoli Yazdi

    Mit Hefen Grundbausteine für eine wettbewerbsfähige, ressourceneffiziente Industrie erzeugen und unabhängig von fossilen Rohstoffen werden: Dafür bündeln das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP im Potsdam Science Park und die BMFTR-Nachwuchsgruppe TAILOR der Universität Potsdam seit März 2026 ihre Kompetenzen. Gemeinsam bieten sie Unternehmen, die ihre Prozesse nachhaltiger ausrichten wollen, eine durchgängige Entwicklungskette von der Stammentwicklung über die Bioprozessoptimierung bis zur Skalierung für industrielle Anwendungen und Anwendungstests.

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  • Neue Möglichkeiten der datengetriebenen Produktentwicklung eröffnet die Direktinjektionsanalyse – eine Technologie, die molekulare Veränderungen in Produkten in Echtzeit sichtbar macht. Vom 14.-16. Oktober 2026 werden technologische Entwicklungen und Anwendungsbeispiele auf dem internationalen Symposium »DIFFA26 Direct Injection Food Flavour Analytics« im Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising vorgestellt. Fach- und Führungskräfte aus der Produktentwicklung, Qualitätssicherung oder Prozessoptimierung erfahren, wie sie ihre Prozesse für Lebensmittel, Verpackungen, Konsumgüter und andere Anwendungen beschleunigen können.

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  • Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationsförderung / 2026

    Förderbescheid übergeben: Wissenschaftsminister Willingmann besucht Fraunhofer CBP

    Pressemitteilung / 16. Juli 2026

    Übergabe des Förderbescheids am Fraunhofer CBP in Leuna. V. l.: Sandra Torkler, Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann, Prof. Dr. Petra Kluger und Dr. Christine Rasche
    © Fraunhofer IGB

    Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, besuchte Prof. Dr. Armin Willingmann, Wissenschaftsminister Sachsen-Anhalts, im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna. Im Gepäck hatte er EU-Fördermittel aus dem »Just Transition Fund«. Diese werden in die Forschungsinfrastruktur des Fraunhofer CBP investiert, um Leuna zu einem Nukleus für chemisch-biotechnologische Innovationen zu machen und damit die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der mitteldeutschen Chemieindustrie zu stärken.

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  • © Tetiana Bykovets | Unsplash

    Das vom Fraunhofer IME koordiniert Horizon-Europe-Projekt »COCO-AI« kombiniert künstliche Intelligenz und pflanzliche Zellkultur, um eine skalierbare Plattform für die Herstellung hochwertiger natürlicher Inhaltsstoffe ohne landwirtschaftliche Anbauflächen zu entwickeln. Am Beispiel von Kakao soll das Projekt Europas Bioökonomie stärken und die Abhängigkeit von klimabedingt anfälligen Agrarlieferketten verringern.

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