Pressemitteilungen

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  • Skalierung der Herstellung von modifizierter Gelatine / 2026

    Maßgeschneiderte funktionalisierte Gelatine – reproduzierbar hergestellt

    Pressemitteilung / 18. Juni 2026

    Im 1-Liter-Reaktor können in einem Ansatz 100 Gramm modifizierte Gelatine reproduzierbar und mit absolut konsistenter Qualität hergestellt werden.
    © Fraunhofer IGB

    Gelatine ist ein vielseitig einsetzbares natürliches Material. Um seine Eigenschaften gezielt an die Anforderungen unterschiedlicher Anwendungen in Medizin, Diagnostik und Kosmetik anzupassen, hat das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB eine Toolbox für chemische Funktionalisierungen entwickelt. Mithilfe automatisierter Prozesse können die Modifikationen nun unter definierten Bedingungen skaliert und reproduzierbare Qualitäten modifizierter Gelatine im Gramm- bis hin zum Kilogramm-Maßstab für Bemusterungen hergestellt werden.

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  • Keratin – Ein multifunktionaler Füllstoff für Beschichtungen

    Gemeinsame Pressemitteilung von Fraunhofer IAP und Fraunhofer IPA  / 17. Juni 2026

    Aus gereinigten Hühnerfedern werden über mehrere Zwischenschritte Keratin-Mikropartikel hergestellt, die dann als funktionelle Füllstoffe in Beschichtungen eingesetzt werden können.
    © Fraunhofer IPA / Foto: Rainer Bez

    Ein kostengünstiger und multifunktionaler Füllstoff für Lacke und Beschichtungen könnte künftig aus Hühnerfedern gewonnen werden: Keratin. Forschende zweier Fraunhofer-Institute haben mit dem Protein vielversprechende Ergebnisse erzielt.

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  • © Irewolede | Unsplash

    Forscher des Fraunhofer-Instituts IME haben gezeigt, dass ein einziges Protein aus Grünalgen die Photosynthese, die Nährstoffverwertungseffizienz und die Biomasseproduktion in Pflanzen deutlich verbessern kann. Die Ergebnisse weisen auf einen vielversprechenden neuen Ansatz für die Entwicklung produktiverer und ressourceneffizienterer Nutzpflanzen hin.

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  • Einladung zur Teilnahme am Konsortialprojekt / 2026

    Neue Konsortialstudie »Bessere Kunststoffe und optimierte Waschprozesse für die Mehrwegbranche«

    Pressemitteilung / 10. Juni 2026

    Fraunhofer UMSICHT sucht Partner für ein Konsortialprojekt, um Mehrwegprodukte aus Kunsttoff sicherer, langlebiger, recyclingfähiger und wirtschaftlicher zu gestalten.
    © Fraunhofer UMSICHT/AI-generated

    Damit Plastikabfall sich reduziert und eine Kreislaufwirtschaft funktionieren kann, sind Mehrwegsysteme essenziell. Doch nicht jeder Kunststoff eignet sich für jeden Anwendungsfall, und auch Reinigungs- und Waschprozesse für Mehrwegsysteme spielen eine entscheidende Rolle bei der Materialauswahl. Fraunhofer UMSICHT möchte mit der Konsortialstudie »Bessere Kunststoffe und Waschprozesse für die Mehrwegbranche« Unternehmen dabei unterstützen, Mehrwegprodukte aus Kunststoff sicherer, langlebiger, recyclingfähiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Die Studie ist offen für Interessenten und startet im Januar 2027.

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  • 2026 | Pflanzengesundheit für Ernährungssicherheit

    Pressemitteilung / 12. Mai 2026

    © FAO

    Die Vereinten Nationen haben den 12. Mai zum Internationalen Tag der Pflanzengesundheit erklärt. Er hat das Ziel, weltweit das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie der Schutz der Pflanzengesundheit dazu beitragen kann, die Hungersnot zu beenden, die Armut zu verringern, die biologische Vielfalt und die Umwelt zu schützen und die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Um die Welt im Jahr 2050 ernähren zu können, muss die landwirtschaftliche Produktion um 50 Prozent gesteigert werden. Der Schutz der Nutzpflanzen vor Schädlingsbefall ist dabei von zentraler Bedeutung. Denn jährlich gehen bis zu 40 Prozent der Ernten im Wert von 200 Milliarden Euro durch Schädlinge und Pflanzenkrankheiten verloren.

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  • Automatisierte Demontage eines Batterie-Moduls im Fraunhofer IWKS Robotik-Lab
    © Fraunhofer IWKS

    Das Team des Forschungsprojekts RoB@t2Cell, das diesen Frühling in die aktive Zusammenarbeit gestartet ist, entwickelt automatisierte Lösungen für die sichere Demontage, gezielte Entladung für sowohl Recycling als auch Wiederverwendung von Batteriezellen. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft für die deutsche und europäische Batterieindustrie ist die Zielsetzung des Vorhabens. Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS bringt dabei seine langjährige Erfahrung in der Rückgewinnung strategischer Materialien ein, um den Kreislauf effizient zu schließen und aus der Zelle wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen.

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  • Mikroben und Algen als Schatzsucher / 2026

    Biologisches Recycling von Elektroschrott zeigt großes Potenzial

    Pressemitteilung / 28. April 2026

    Mit Mikroorganismen und Mikroalgen lassen sich wertvolle Metalle aus Elektroschrott zurückgewinnen – umweltfreundlich, selektiv und mit Potenzial für den industriellen Einsatz. Das konnten Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in einer Studie nachweisen. Auf der IFAT 2026, der Leitmesse für Umwelttechnologien in München, demonstriert das IGB anhand eines Festbettreaktors, wie dieses biologische Recycling funktioniert.

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  • Rückgewinnung von Stickstoff und Phosphor aus Abwasser und Gärresten / 2026

    Dünger aus heimischen Ressourcen anstatt fossiler Energie

    Presseinformation / 28. April 2026

    Aus nährstoffreichen Reststoffen wie Abwasser und Gülle oder Gärresten kann Phosphor in Form von Phosphatsalzen zurückgewonnen werden.
    © Fraunhofer IGB

    Die Kosten für Mineraldünger steigen. An alternativen Herstellungswegen arbeitet das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB: Forschende haben verschiedene Verfahren entwickelt und im Pilotmaßstab demonstriert, um Nährstoffe aus regional verfügbaren Reststoffströmen zurückzugewinnen. Aus Gärresten, Gülle und Abwasser lassen sich damit direkt einsetzbare Düngemittel gewinnen, wie das Institut auf der IFAT Anfang Mai in München zeigt. Der Kreislaufansatz stärkt die Versorgungssicherheit, schützt Gewässer und das Klima.

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  • FungiFacturing®-Labor und Technikum / 2026

    Neues Labor und Technikum für Forschung an substratbasierten Myzelwerkstoffen

    Pressemitteilung / 01. April 2026

    Anzucht von Pilz-Stammkulturen
    © Fraunhofer UMSICHT/Mike Henning

    Fraunhofer UMSICHT verfügt in Dortmund über ein Labor und Technikum für die Entwicklung von Werkstoffen auf Basis von Pilzmyzel und bündelt seine Aktivitäten zur Erforschung von Myzelwerkstoffen unter der Marke FungiFacturing®. Das ehemals als DEZENTRALE bekannte offene Mitmachlabor hat sich zu einem Forschungsstandort mit leistungsstarker Infrastruktur entwickelt, um Myzelmaterial als nachhaltigen Werkstoff zu erschließen.

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  • Fraunhofer auf der Hannover Messe 2026 / 2026

    Maßgeschneidert düngen

    Forschung kompakt / 01. April 2026

    Forschende des Fraunhofer IGB nutzen Hanfschäben, das Innere des Hanfstängels, als Basis für ein biobasiertes Düngemittel.
    © Fraunhofer IGB

    Überdüngung in der Landwirtschaft schwächt Nutzpflanzen, gefährdet die Trinkwasserqualität, schadet dem Boden. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB entwickeln nun ein alternatives Düngemittel, das vollständig biologisch abbaubar ist, Pflanzen ausschließlich mit notwendigen Nährstoffen versorgt und Überdüngung vermeidet.

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